un zen siert

digitale tabus einer medialen gesellschaft.

die collagierte digitalutopie ›un zensiert – digitale tabus einer medialen gesellschaft‹ wendet praktiken des sehens und des zu-sehen-gebens, des visualisierens und des verbergens an. das aufbrechen von zensur. das buch nähert sich in konzeptueller und dokumentarischer form den unterschiedlichsten richtlinien und regeln digitaler täuschung an. ein kontrast zwischen analogen darstellungen und digitalen realitäten werden erzeugt. selbsterstellte collagen von momentaufnahmen aus teils historischen ereignissen der tabuisierung sowie wissenschaftliche texte der reflektion von zensur beschreiben die digitalen reglementierungen der heutigen gesellschaft. 

 

das druckwerk ›un zensiert – digitale tabus einer medialen gesellschaft‹ ist in 7 kapitel untergliedert: die introduktion ›das inventar‹ ist eine bestandsaufnahme der digitalen gesellschaft, der virtuellen welt. ›die verfremdung‹ beschreibt die filtermechanismen in form von algorithmen und menschlichen selektierern. vier konkrete anwendungsbeispiele von zensur visualisieren zensurmechanismen im internet. die kategorien differenzieren sich in ›der körper‹, ›die privatsphäre‹, ›die sprache‹ und ›die taten‹. ein resümee über digitale zensurierung sowie unternehmen, die für einen bewussteren umgang mit zensur kämpfen, bilden ›das conclusio‹. 

eine collagierte digitalutopie auf 220 seiten, eine plakatkampagne, freecards und sticker.  

diplomprojekt der meisterschule für grafik und kommunikationsdesign in wien.

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